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USA: Sehenswürdigkeiten Kalifornien - Daten

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USA Sehenswürdigkeiten Kalifornien - Daten TravelingWorld.de 5 5

Fragt man Reisende nach beeindruckenden Reisezielen in den Vereinigten Staaten von Amerika, finden mit Sicherheit Städte wie Chicago, Philadelphia, Boston und New York eine Erwähnung. Doch werden die meisten Assoziationen in Verbindung mit einem Bundesstaat stehen, der gleichsam als Verkörperung des amerikanischen Traumes gilt: Kalifornien. Das Land am Pazifischen Ozean gilt nicht umsonst als eines der facettenreichsten Reiseziele weltweit! Städte wie San Diego, Los Angeles, San Francisco und Sacramento lassen im Ansatz erahnen, welch einzigartige urbane Kultur es in Kalifornien zu entdecken gibt. Ob Joshua Tree Park, Death Valley oder Yosemite – der Bundesstaat beherbergt einige der schönsten und berühmtesten Nationalparks der Welt. Und nicht zuletzt: Mit echten Traumstränden, einer schier endlosen Küstenlinie zum Pazifischen Ozean und abwechslungsreichen Landstrichen sind es die landschaftlichen Reize, die Kalifornien zu einem besonders anziehenden Reiseziel machen. Jahr für Jahr zieht es hunderttausende Besucher hierher – vielleicht wegen der legendären Route 66 oder den San Francisco 49ers. Oder vielleicht auch, weil die Glücksspielwelt von Las Vegas nur einen Katzensprung entfernt liegt.
Spuren einer indianischen Besiedlung Kaliforniens lassen sich gesichert für das 8. Jahrtausend v. Chr. nachweisen. Eine Vielzahl unterschiedlicher Stämme bewohnte das Land, bevor ab dem 16. Jahrhundert die europäische Kolonisation allmählich begann. Spanische und englische Entdecker – etwa der berühmte Sir Francis Drake (1540-1596) – erkundeten erste Küstenpassagen und nahmen das Land in Besitz. Da die europäischen Mächte das wirtschaftliche Potential Kaliforniens als zu gering erachteten, im Gegenteil etwa zu Mexiko, unterblieben Kolonialisierungsbestrebungen aber zunächst. Zwar unternahmen europäische Händler und Seefahrer immer wieder Abstecher in die Region, aber erst durch die Spanier kam es ab dem frühen 18. Jahrhundert zur systematischen Kolonisierung. Das zum Verwaltungsgebiet Neuspanien gehörende Land wurde so allmählich der Missionstätigkeit der Jesuiten unterstellt, später auch den Franziskanern. Durch den vorangetriebenen Siedlungsbau und den Aufbau zahlreicher Missionsstationen gelang es, einen Großteil der Bevölkerung zum katholischen Glauben zu bekehren, daneben auch viele europäische Sitten und Bräuche zu etablieren. Nachdem gegen Ende des 18. Jahrhunderts große Teile des nördlichen Kaliforniens durch spanische Missionare erkundet worden waren, unterlag das Land etlichen britischen und russischen Versuchen, den territorialen Anspruch auf einzelne Regionen zu festigen und auszuweiten. 1821 lösten sich dann viele Ländern aus der kolonialen Umklammerung Spanien und wurden unabhängig. Damit zerfiel auch die spanische Hoheit über Kalifornien rapide: Die einst wichtigen Missionsstationen verloren ihre Relevanz; hinzu kamen mehrere Einwanderungswellen europäisch-stämmiger Siedler, die fortan zur tragenden Gesellschaftsschicht wurden. Unter mexikanischer Verwaltung stehend, stand die kalifornische Bevölkerung in den nachfolgenden Jahrzehnten in ständiger Opposition zur Regierung, manifestiert in einer Epoche voller Aufstände und Rebellionen. Schon 1846 war die Ernennung eines einheimischen Generalkommandanten erreicht worden und die Proklamation der Unabhängigkeit Kaliforniens erfolgt. Bereits ein Jahr später musste Mexiko zugunsten der Vereinigten Staaten von Amerika auf seinen territorialen Besitz verzichten. Kalifornien wurde in der Folgezeit zum Mekka der Goldgräber, Schatzsucher und Abenteuer – ein ungeheurer Siedlerstrom gen Westen setzte damit ein. Bis zur Aufnahme Kaliforniens in die Vereinigten Staaten 1850 unterstand das Land amerikanischer Verwaltung, nach langem Ringen konnte man sich vier Jahre später auf Sacramento als künftige Hauptstadt einigen.
Kalifornien ist heute der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA. Insbesondere in den Ballungszentren von San Diego, Los Angeles, Long Beach, San José, Fresno, San Francisco und Sacramento lebt ein Großteil der rund knapp 40 Millionen Einwohner – Tendenz weiter steigend. Viele ländliche Gebiete hingegen sind dünn besiedelt oder nahezu unbewohnt. In ethnischer, sprachlicher und religiöser Hinsicht ist der Bundesstaat ein Land der Heterogenität: Neben rund 60 % Weißen leben hier Afroamerikaner, Asiaten sowie Nachfahren der spanischen Kolonialisten und der indianischen Urbevölkerung. Die Mehrzahl der Einwohner gehört der christlichen Glaubensgemeinschaft an, darunter Protestanten, Katholiken, Baptisten etc. Daneben sind auch Juden, Muslims und Mormonen zu verzeichnen, zudem eine Vielzahl Nichtgläubiger. Neben der gängigen Amts- und Umgangssprache englisch hat sich (ein Relikt aus der Kolonialzeit) auch das Spanische seine Bedeutung bewahrt, vor allem im Süden des Landes. Asiatische und indianische Sprachen sind ebenfalls ein integraler Bestandteil der kalifornischen Kultur. Mit einer Fläche von 423.970 qm gehört der Sonnenstaat zugleich zu den größten Bundesstaaten der Union. Von Westen her durch den Pazifischen Ozean begrenzt, schließen sich von Nord nach Süd die Bundesstaaten Oregon, Nevada und Arizona, ferner das mexikanische Territorium an.


Das politische und administrative Zentrum Kaliforniens ist Sacramento, seit 1854 Hauptstadt. Die Regierungstätigkeit obliegt dem Gouverneur des Bundestaates, dessen Amtsperiode auf vier Jahre begrenzt ist, wobei die Option zur einmaligen Wiederwahl besteht. Das Land selbst wird über die Gliederung in insgesamt 59 sogenannte Counties verwaltet, wobei Los Angeles County, Santa Barbara County oder Monterey County sicherlich zu den berühmtesten und bedeutendsten zählen. In geographischer Hinsicht verfügt Kalifornien über ein breites Spektrum an unterschiedlichen Regionen und Landschaften. Im Westen verläuft eine markante Küstenlinie, die gen Süden breite Sandstrände und hervorragende Surferreviere bereithält. Im Norden wechseln sich flache, breite Becken mit Gebirgszügen und Vulkanen ab. Parallel zur Küstenlinie verlaufen die Kalifornischen Küstengebirge, die weiter östlich in das Hochgebirge Sierra Nevada (Mount Whitney mit 4421 m über dem Meeresspiegel) übergehen. Südkalifornien wird hingegen in weiten Teilen von Wüsten, aber auch dem markanten Wechsel von flachen Tälern und Gebirgszügen bestimmt. Durchzogen wird das Land von etlichen Flüssen - darunter der Colorado River, der Mojave River, der Sacramento River und nicht zuletzt der San Joaquin River – aber auch vielen Binnengewässern, wie etwa der Clear Lake oder Mono Lake. Klimatisch verzeichnet Kalifornien überaus unterschiedliche Bedingungen: In der Küstenregion herrschen durch den Einfluss des Pazifischen Ozeans meist kühle Temperaturen und eine hohe Niederschlagswahrscheinlichkeit, die aber gen Süden rapide abnimmt. In den Gebirgszügen sind teils extreme Temperaturschwankungen zu verzeichnen, im Südosten und Süden schließlich das typische Wüstenklima.
Kalifornien gehört dank einer gut ausgebauten Infrastruktur und einer diversifizierten Struktur zu den wirtschaftlich bedeutendsten Bundesstaaten der USA. Der Tourismus, die idealen Bedingungen für Landwirtschaft und Weinanbau und auch die klimatischen Bedingungen sorgen dafür, dass Kalifornien seit Jahrzehnten auf großen Wohlstand zurückgreifen kann. Mit dem Boom des Silicon Valley haben sich seit den 1970er Jahren viele Unternehmen der Computer- und Hightech-Industrie angesiedelt. Heutzutage spielt auch die Metropole Los Angeles eine gewichtige Rolle: Als Sitz der sogenannten Traumfabrik Hollywood ist sie Anziehungspunkt für Filmschaffende, Schauspieler, Künstler und Scharen von Besuchern.
Unbestritten gilt Kalifornien als einer der landschaftlich reizvollsten Bundesstaaten in ganz Amerika – und das vor allem aufgrund der zahlreichen Nationalparks, von denen an dieser Stelle einige vorgestellt werden sollen: Vor der Westküste Südkaliforniens befinden sich die Channel Islands, eine malerische Inselgruppe inmitten des Pazifischen Ozeans. Hier, im gleichnamigen Nationalpark, gibt es eine Fülle endemischer Tier- und Pflanzenarten zu bewundern. Besucher können nicht nur mehrstündige Bootstouren zu den Inseln buchen, sondern auch zahlreiche Aktivitäten wahrnehmen. Beliebt ist vor allem das whale watching, denn die Channel Islands verfügen über eine vielfältige Walpopulation. Der Joshua Tree Park im Südosten des Bundesstaates kann mit einem Kontrastprogramm aufwarten. Inmitten einer Wüstenlandschaft gibt es hier die berühmten Joshua-Trees zu sehen, die sich mit ihrer prägnanten Form gegen die landschaftliche Kargheit absetzen. In dem seit Mitte der 1990er Jahre als Nationalpark geführten Gelände können Besucher bizarre Felsformationen anschauen, einen riesigen Kakteengarten besuchen oder aber die zahlreichen Wanderpfade zur Erholung nutzen. Ein besonderes Erlebnis ist der Keys View – eine Aussichtsplattform, die den Blick auf große Teile des Riverside County freigibt. Neben Palm Springs kann auch der San-Andreas-Graben betrachtet werden. Sehr eindrucksvoll ist natürlich auch das Panorama des Death-Valley-Nationalparks, gelegen in der Grenzregion zu Nevada. Das Tal gehört zu den heißesten Regionen innerhalb der USA – und sicherlich zu den schönsten! Vom Zabriskie Point gibt es den unvergleichlichen Ausblick über die Gebirgszüge und das berühmte Tal zu genießen, das Besucher aus aller Welt in seinen Bann zieht.
Der bekannteste unter den kalifornischen Nationalparks ist Yosemite, zum Weltnaturerbe der UNESCO zählend. Der Park in der Sierra Nevade befindet sich einige Autostunden von San Francisco oder Los Angeles entfernt, ist aber jede längere Anreise wert. Auf über 3000 qm in etlichen hundert Meter Höhe gelegen, entfaltet sich dem Besucher eine einzigartige Flora und Fauna. Zu den attraktivsten Sehenswürdigkeiten gehören die Yosemite Falls, die höchsten Wasserfälle in den Vereinigten Staaten, und das unvergleichliche Yosemite Yalley mit seinen Gesteinsformationen und Mammutbäumen. Im äußersten Nordwesten des Sonnenstaates ist mit dem Redwood-Nationalpark eine weitere Attraktion gelegen. Ebenfalls UNESCO-Weltnaturerbe, wachsen dort Küstenmammutbäume, die zu den größten Baumarten der Welt zählen. Das Ökosystem des Nationalparks ist deswegen eine Besonderheit, weil es Regenwaldbestand außerhalb der tropischen Klimazone aufweist.
Der Reiz der abwechslungsreichen kalifornischen Landschaft liegt natürlich auch in ihrer Lage am Pazifischen Ozean begründet. Kaum ein anderes Land der Erde verfügt über eine derart eindrucksvolle Küstenlandschaft. Im Norden gibt es die steilen, oft nebelverhangenen Steilküsten, die Orten wie Point Reyes oder auch San Francisco Bay diesen unvergleichlichen Charakter und Charme bescheren. Weiter südlich schließen sich flachere Abschnitte an, die etwa bei San Simeon oder Monterey den Blick auf traumhafte Buchte freigeben. Und natürlich sind es auch die Traumstrände vor Malibu, die die Pazifikküste Kaliforniens so einzigartig machen. Wer die gesamte Küstenlinie bis Süden verfolgt, findet auch vor San Diego wunderschöne Strände und Surferreviere vor. Wer die Küste hingegen verlässt und sich landeinwärts begibt, trifft überall in Kalifornien auf ebenso bekannte wie besondere Binnengewässer. Da ist zum Beispiel Salton Sea im Südosten des Landes: Das höchst salzhaltige, abflusslose Gewässer gehört zu den größten Seen im gesamten Bundesstaat – und ist allein schon aufgrund seiner Ausmaße einen Besuch wert. Beeindruckend sind natürlich auch der Mono Lake, ein Salzsee im gleichnamigen County nahe der Grenze zu Nevada, oder Lake Tahoe. Letzterer gehört zu den tiefsten Seen innerhalb der Vereinigten Staaten – und sicherlich zu den landschaftliche reizvollsten, ist er doch umgeben von zahlreiche State Parks.

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